Lasik Augenoperation

Alternative für Kontaktlinsen / Brillenträger?

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Schirmer-Test

April 1st, 2007 by Lasik
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Der Schirmer-Test ist für den Augenarzt eine Möglichkeit die Tränenmenge des Patienten zu bestimmen.

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Ablauf der Voruntersuchung

März 31st, 2007 by Lasik
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Bei der Voruntersuchung wird das Auge sehr genau unter die Lupe genommen. Als erstes wird der Grad der Fehlsichtigkeit ermittelt.

Danach kommt Hightech zu Zuge. Man misst die Dicke der Hornhaut, die Augenlänge und den Druck im Auge. So darf die Hornhaut nicht zu dünn sein, da ansonsten ja nicht genügend mit dem Laser abgetragen werden kann.

Danach wird untersucht, wie das Auge auf Licht und Dunkelreize reagiert, also die Blendempfindlichkeit, und wie das Dämmerungssehen und die Kontrastsensitivität des Auges sind. Auch prüfen die meisten Augenärzte die Bewegung der Augenmuskeln. Zudem wird geprüft, ob genügend Tränenflüssigkeit produziert wird.

Vielleicht ein bisschen unangenehm aber unbedingt erforderlich: Der Augenarzt verabreicht Ihnen bestimmte Augentropfen, die die Pupille weiten. So kann er die Netzhaut untersuchen. Gibt es Anzeichen für eine Netzhautablösung wird man Ihnen zu einer baldigen Operation raten.

Nun wird wieder Hightech benötigt. Es wird eine topographische Karte der Hornhaut erstellt. Also wie eine Karte mit Höhenangaben im Atlas. Mit diesen Daten kann der Augenchirurg, beziehungsweise der Computer, genau berechnen, wo der Laser in der Lasik Operation Hornhaut abtragen muss, damit eine perfekte Brechung wieder möglich ist.

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Beratung vor der OP

März 31st, 2007 by Lasik
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Es steht fest, Sie wollen ohne Brille und Kontaktlinsen wieder richtig sehen können. Eine Lasik Operation erscheint Ihnen das Richtige zu sein. Nachdem Sie sich rudimentär im Internet schlau gemacht haben, sollten Sie jetzt einen Beratungstermin bei einem Augenchirurgen oder in einer Augenklinik vereinbaren.

Man sagt Ihnen, wie die Operation ablaufen wird, welche Nachwirkungen und Risiken vorhanden sein können. Kurz um, alles was Sie rund um die Lasik Augenoperation interessiert.

Haben Sie bestimmte Fragen, so vergessen Sie nicht sie zu stellen. Unsicherheit ist immer schlecht. Schreiben Sie einfach bei der Lektüre im Internet einige Punkte auf, die Ihnen Interessant erscheinen oder die Sie nicht verstehen. Die meisten Augenärzte werden Sie freuen, wenn sie einen Patienten bekommen, der nicht nur nach der Mentalität „ich zahle also 4000 Euro, komme am soundsovielten, und danke“.

In der Beratung können Sie auch schon feststellen, ob Ihnen der Augenarzt zusagt.

Wenn ein junger Augenchirurg Sie nervös berät, da es seine erste OP ist, sollten Sie es sich vielleicht besser zweimal überlegen.

Nach der Beratung haben Sie einen guten Überblick über das Thema Lasik Augenoperation, den Chirurgen und die Praxis, beziehungsweise Klinik.

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Die Retinitis pigmentosa - Zusammenfassung

März 9th, 2007 by Lasik
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Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir in erster Linie daran gelegen war, diese extrem komplexe und vielseitige Krankheitsgruppe möglichst kompakt und verständlich zusammenzufassen.

Augrund dieser Komplexität war für mich die meiste Arbeit damit verbunden, die verschiedenen Formen und Ursachen überhaupt zu verstehen und meine Facharbeit logisch und nachvollziehbar zu strukturieren.

Auch der Versuch, sich der Retinitis pigmentosa nicht nur durch Bücher und Internetseiten theoretisch zu nähern, sondern sich darüber zu informieren, was die Krankheit im „richtigen Leben“ für Betroffene für Auswirkungen hat, gestaltete sich als schwierig.

Meine Gespräche mit verschiedenen Augenärzten aus der Umgebung brachten zunächst eher enttäuschende Resultate mit sich.
Denn dass es für die Retinitis pigmentosa keine effizienten Behandlungsmöglichkeiten gibt, hatte ich zwar bereits gelesen, dass die Patienten, bei welchen eine Form der Krankheitsgruppe diagnostiziert wird, jedoch in der Tat nach der Diagnose in den meisten Fällen keinerlei augenärztliche Betreuung mehr erhalten –abgesehen von weiteren Verlaufskontrollen- erstaunte mich dennoch.

Obwohl die Krankheit ja recht selten ist, bekam ich durch eine –inzwischen pensionierte- Augenärztin dennoch die Gelegenheit, mit einem ihrer engeren Freunde, welcher vollständig an Retinitis pigmentosa erblindet war, ein telefonisches Gespräch zu führen (ein persönliches Treffen war leider zu dem Zeitpunkt nicht möglich, da er bereits seit 1995 Düren verlassen hatte und in Belgien lebt).
Mir wurde zwar von einigen Seiten davon abgeraten, das 8. Kapitel noch in meine Facharbeit einfließen zu lassen, ich beschloss jedoch es dennoch mit hinein zu nehmen, da ich eine Übertragung der theoretischen Beschreibungen in den Kapiteln ein bis sieben auf die Realität als wichtig und interessant empfand.

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Therapie der retinitis pigmentosa

März 9th, 2007 by Lasik
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Therapieversuche bis heute

Obwohl bereits seit 150 Jahren versucht wird, Behandlungswege für Retinitis pigmentosa zu konzipieren, ist es bis heute nicht gelungen, eine effiziente Therapie zu ihrer Bekämpfung zu entwickeln. Dies hat mehrere Gründe.
Zum einen sind die unterschiedlichen Formen der Krankheitsgruppe Retinitis pigmentosa, was ihren Verlauf und ihren Schweregrad angeht, extrem unterschiedlich.
Außerdem verläuft die Krankheit extrem langsam, was die Überprüfung möglicher Therapieversuche erschwert.
Man geht davon aus, dass dadurch, dass sich die verschiedenen Formen der Retinitis pigmentosa bis auf ihre fast identische Symptomatik grundlegend unterscheiden, eine universelle Therapie, die alle Formen heilt, nicht möglich ist, sondern dass für die verschiedenen Formen auch verschiedene Therapien entworfen werden müssen.
Allgemein kann gesagt werden, dass eine sinnvolle Behandlung, welche ihr Fortschreiten verlangsamen oder gar stoppen kann, bis zur heutigen Zeit noch nicht existiert.
Eine genaue augenärztliche Betreuung gibt es für Retinitis pigmentosa- Erkrankte bis dato nicht, lediglich gelegentliche Kontrolluntersuchungen, welche Klarheit über den Verlauf der Krankheit verschaffen sollen.

Bei ihren Forschungen haben die Biologen drei verschiedene Möglichkeiten, die Retinitis pigmentosa zu heilen, als Ziele festgelegt:

  • Die Bewahrung der Photorezeptoren
  • Die Suche nach den Veränderungen im Genom, welche für das Absterben der Photorezeptoren zuständig sind.
  • Austausch der abgestorbenen Photorezeptoren gegen gesunde

Bis jetzt hatte man mit diesen Ansätzen jedoch wenig Erfolg. Es ist zwar erfreulicherweise anzumerken, dass die Qualität der Verlaufskontrollen von Zeit zu Zeit stetig verbessert wird, was die Heilung an sich betrifft, tappt die Forschung jedoch im Dunkeln. Selbst wenn es doch einmal gelingen sollte, einen wirksamen Therapieansatz zu entwickeln, hat dieser noch einige Zwischenprüfungen zu bestehen, wie zum Beispiel eine Prüfung am Tiermodell, bis dass sie zum eigentlichen Einsatz beim Menschen kommt.

Größter Hoffnungsträger sind die zurzeit aktuellsten Erkenntnisse, welche die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen erzielen konnten (Vgl. Kapitel 2.1.3.2). Jedoch ist auch in diesem Fall zu sagen, dass die Erkenntnisse lediglich als Ideen für mögliche Therapiekonzepte dienen können.

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Diagnose der retinitis pigmentosa

März 9th, 2007 by Lasik
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Wie und wann die Retinitis pigmentosa diagnostiziert wird, ist sehr unterschiedlich. Bereits in früher Kindheit kann sie über ein Elektroretinogramm erkannt werden. Dieses Gerät dient - wie der Name Elektroretinogramm schon vermuten lässt- der Untersuchung der Retina, der Netzhaut. Es ist nicht nur dazu da, die Krankheit zu diagnostizieren, sondern es dient auch, nachdem die Krankheit schon erkannt wurde, den weiteren Verlaufskontrollen.

In den meisten Fällen wird die Krankheit dadurch erkannt, dass sich die Erkrankten auf Grund ihrer Nachtblindheit an einen Augenarzt wenden, welcher daraufhin einen Sehtest durchführt und infolgedessen die Krankheit feststellen kann. Außerdem können die Veränderungen im Augenhintergrund, sowie die verengten Arterien und die Knochenkörperchen (verklumpte Pigmente der Netzhaut) anhand einer Opthalmoskopie (Betrachtung des Auges mit dem Augenspiegel) erkannt werden.

Wenn die Retinitis pigmentosa, wie im dritten und fünften Kapitel bereits beschrieben, Teil eines Syndroms ist, wird sie häufig durch dessen weitere Symptome erkannt.

Genauere Kenntnisse darüber, wo genau das defekte Gen sich befindet, können nur mit Hilfe einer DNA- Analyse erschlossen werden.

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