Bei der LASIK Augenoperation wird mithilfe des so genannten Mikrokeratom, kurz Keratom, eine Hornhautlamelle (Flap) eingeschnitten, damit die Hornhaut für den Einsatz des Lasers freigelegt ist.
Man kann sich dies in etwa wie einen winzig kleinen Hobel vorstellen mit dem der Flap teilweise von der Hornhaut abgehobelt wird und dann wie ein Deckel aufgeklappt wird. Nachdem der Laser die Hornhaut zu Recht geschliffen hat, wird der Flap wieder umgeklappt. Dieser saugt sich fest und wirkt wie ein natürliches Pflaster. Die Dicke und Größe des Flaps wird vom Operateur zuerst eingestellt. Meist ist er um die 0,16 mm dick. Hierdurch ergeben sich auch bei einigen Patienten Probleme, wenn die Hornhaut von Natur aus zu dünn ist oder schon vorher operiert wurde.
Bei der Femto-LASIK wird der Flap nicht mehr durch das Mikrokeratom eingeschnitten, sondern vom Laser.
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