Es handelt sich hierbei um eine Maßeinheit für die Brechkraft des Auges. Normalsichtige haben keine Dioptrien. Bei Kurzsichtigkeit kommen negative Werte, etwa -0,5 Dioptrien zum Einsatz, da die Brechkraft des Auges zu klein ist, bei Weitsichtigkeit kommen hingegen positive Werte zum Einsatz.
Bei zu starker Sehschwäche kann keine LASIK Augenoperation mehr durchgeführt werden, da der entweder zu kurze oder zu lange Augapfel (Hauptursache für Sehschwächen bei jüngeren Menschen) durch das zurechtschleifen der Hornhaut ausgeglichen werden muss. Ist der Dioptrienwert zu hoch, so ist oft nicht genug Hornhaut vorhanden.
Bei Kurzsichtigkeit operiert man in der Regel bis maximal -8 oder -10 Dioptrien. Bei Weitsichtigkeit bis etwa +5 Dioptrien und bei einer Hornhautverkrümmung bis ca. 3 oder 4 Dioptrien. Diese Werte sind aber je nach Dicke der Hornhaut und Augenklinik unterschiedlich. Man sollte aber sehr skeptisch und vorsichtig sein, wenn eine ausländische Augenklinik einem anbietet bei hohen Dioptrienwerten zu operieren, obwohl deutsche Kliniken wegen Sicherheitsgründen abgelehnt haben.
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