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künstliche Augen

01.04.2007

 

Amerikanische Wissenschaftler haben im Frühjahr des Jahres 2005 das erste künstliche Auge vorgestellt. Die Wissenschaftler hoffen damit auch blinden Menschen die Möglichkeit zu geben wieder sehen zu können.

Das künstliche Auge besteht aus einer Kamera die vorne im Auge eingebaut ist, die von ihr gelieferten Signale werden an einem Mikrochip hinten gesendet. Dieser übersetzt sie in Impulse, die das Gehirn dann auswerten kann.

Erste Versuche mit menschlichen Patienten sollen schon bald beginnen.

Natürlich werden Blinde mit dem künstlichen Auge nicht wie Normalsichtige sehen können. Die Retina des Auges enthält winzige Elektroden, bei den Versuchen damals um die 50 bis 100, die jeweils einen Punkt ausmachen. Da nach dem heutigen Stand der Technik diese Punkte immer noch recht groß sind, wird ein Blinder mit diesem künstlichen Auge alles nicht besonders scharf sehen können.

Professor Dagnelie, einer der Verantwortlichen dieses Vorhabens hat es so ausgedrückt: “We are hoping this will be enough for the person to be able to make their way through a building, find a door or window and avoid obstacles for example.”

Er hofft also, dass Blinde mithilfe des Auges sich in Gebäuden zurechtfinden finden können. Also Fenster und Türen erkennen können. Oder auch Hindernisse umgehen können.

Denoch stimmt diese Entwicklung einen freudig.

Anita Lifestone vom “Royal National Institute for the Blind” meinte folgendes: “This is a revolutionary piece of technology and really has the potential to change people’s lives”

Übersetzt etwa soviel: “Dies ist eine revolutionäre Technologie, die wirklich das Potenzial hat, das Leben vieler Menschen zu ändern.“

Quelle

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