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Psychologische Erklärungen für Augenerkrankungen

01.04.2007

 

Es gibt keine schlechten Augen, keine Augen, welcher man sich schämen müsste. Nach ihrer Ansicht sind die Augen, sicher haben Sie das schon zig-tausendmal gehört, Spiegel der Seele. Wenn ein Mensch tiefe Ängste hat, unsicher ist, vom Leben geschlagen, so sollen sich seine Augen verschlechtern. Dieser Mensch wird dadurch noch niedergeschlagener, weshalb sich seine Augen wieder verschlechtern.

Kann sich aber ein Mensch seines Lebens erfreuen, sieht er nur das Gute, übersieht das Schlechte und Hässliche, so sollen auch seine Augen freudig sein.

Kurz zusammengefasst: Ist die Seele, das innere Auge, in Ordnung und gesund, so sind es die Augen auch. Und umgekehrt, wenn die Seele krank ist, so sind oder werden es die Augen auch.

Wie die Wissenschaft bewiesen hat, besteht ein unglaublich großer Zusammenhang zwischen der Psyche eines Menschen, und seiner gesundheitlichen Verfassung. Glaubt jemand, dass er gesund ist, so ist er auch, mehr oder weniger, gesund. Glaubt jemand, dass man ihn gesund gemacht hat, so wird er gesund. Die Betonung liegt auf „glaubt“. In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde der so genannte Placebo-Effekt untersucht. Die Ergebnisse waren mal erstaunlich, mal konnte man nichts Ungewöhnliches feststellen.

Ganz kurz: Etwas an sich Wirkungsloses, was aber doch eine Wirkung hervorruft. Zum Beispiel verschreiben manche Ärzte oder Psychologen ihren Patienten bei bestimmten Erkrankungen Placebo-Tabletten. Diese Tabletten verfügen über keinen Wirkstoff, haben also rein körperlich betrachtet, denselben Effekt, als wenn der Patient ein Stück Zucker isst. Gar keinen. Trotzdem stellen viele dieser Patienten (wohlgemerkt, sie wissen nicht, dass die Tabletten ohne Wirkung sind) eine Verbesserung fest. In dem Glauben, dass die Tablette ihnen helfen wird, ja muss, denkt der Geist, dass der Körper gesund wird, und dass wird er auch, wenn man diversen Placebo-Versuchen glauben schenken kann. (Beachten Sie die Links am Ende des Artikels)

Hier eine Auflistung, welche Ursachen nach Ansicht alternativer Augenmediziner schuld an den Augenbeschwerden und Krankheiten sind.

  • Kurzsichtigkeit: Angst vor der Zukunft, zu starke in sich Gekehrtheit. Angst vor dem Fremden, Unbekannten.
  • Weitsichtigkeit: Angst vor der Gegenwart, Unzufriedenheit mit dem Jetzt, wie man lebt, mit sich selbst. Man hofft, dass die Zukunft schon alles ändern wird.
  • Stabsichtigkeit: In einem oder mehreren Bereichen ist man unsicher. Man träumt, ohne die Wirklichkeit zu sehen. Vielleicht eine Liebe, die gar keine ist.
  • Grüner Star: Auf einem lastet ein zu hoher Druck, dem man nicht standhalten will.
  • Grauer Star: Man versucht seine Augen vor der Außenwelt zu verschlissen. Einige Situationen will man einfach nicht wahrhaben.
  • Schielen: Alles erscheint kompliziert, unmöglich, fehlendes Selbstbewusstsein.
  • Schäden an der Hornhaut: Angst vor der eigenen Stärke, vor sich selbst
  • Netzhautablösung: Abkapselung von der Außenwelt, Gefühl ein ungeliebter Außenseiter zu sein.

Glauben Sie daran, dass ihre Psyche schuld sein könnte? Dann sollten Sie seelisch gesund werden. Suchen Sie einen Psychologen auf, nehmen Sie an einem Yoga Kurs teil, treiben Sie Sport, suchen Sie Kontakt mit ihren Mitmenschen, gehen Sie in die Natur … Sicherlich fällt Ihnen ein, was Sie besser machen können.

Versuchen Sie Ihre Ängste zu vergessen, zu verdrängen und konzentrieren Sie sich auf das jetzt. Carpe diem – Nutze den Tag. Leben Sie nach diesem Motto.

Das Leben ist schon so kurz genug, da muss (!) man wagen, will man nicht ins Hintertreffen gelangen.

Wenn Sie diese Tipps an sich rankommen lassen, Ihr Leben vielleicht auch nur ein bisschen zum Guten ändern können, so wird – denke ich – Ihnen Ihre Augenerkrankung schon nicht mehr so schlimm erscheinen.

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